2015 | 2 Fach Kindergarten Adlikon
Neubau 2 Fach Kindergarten
Adlikon
Auftraggeber: Primarschule Adlikon
2015 Wettbewerb
Projektbeschrieb
In einer grünen Oase zwischen stark frequentierter Strasse und massiven Wohnblöcken der Siedlung Sonnhalde entsteht der neue Doppelkindergarten Bachtobel.
Durch die besondere Lage in einer natürlichen Senke, umrahmt von grünen Hügeln und einem wertvollen Baumbestand profitiert der Ort trotz Nähe zur Strasse von einem unverwechselbar geschützten und geborgenen Charakter. Diese Qualität zu erhalten und zu nutzen ist ein elementares Ziel unseres Entwurfes.
Der 2-geschossige, schlanke Baukörper ist parallel zum angrenzenden Wohnblock positioniert und nimmt so Bezug zur Volumetrie und Ausrichtung. Durch die Zweigeschossigkeit entsteht ein kompakter, effizienter Baukörper mit geringem Fussabdruck. Ein Maximum an wertvollem Aussenraum kann so generiert und den Kindern zu Verfügung gestellt werden.
Der Aussenraum ist als offene Erlebnislandschaft konzipiert. Fliessende Wege über verschiedenen Höhen animieren zum spielerischen Zirkulieren rund um das Gebäude. Kein Geländer stört dabei das Spiel. Die bestehenden Hügel werden als natürliche Erschliessung des oberen Geschosses genutzt.
Auch der Innenraum folgt dem Prinzip von offener Zirkulation und dreidimensionalen Räumen. Der Grundriss wird durch farbige Körper zoniert, die die Nebenräume aufnehmen. Zwischen diesen Körpern bilden sich differenzierte Räume mit spannenden Blickbeziehungen. Die Haupträume verfügen jeweils über einen überhöhten Bereich mit Spielecke, wodurch die Raumhöhe für die Kinder zum Erlebnis wird.
Ein besonderes Merkmal sind die Fenster, die über verschiedene Laibungstiefen und Farben verfügen. Die grosse Tiefe bietet Platz zum Sitzen, Lesen und Spielen. Die Farben hingegen nehmen verschiedene Nuancen aus der Umgebung auf, erzeugen so eine Vernetzung mit der Natur und schaffen zugleich eine intuitive Orientierung.
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant. Boris Egli hat hauptverantwortlich für die Architektur das Projekt bei L3P geplant, als Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
2014 | Trübel Wohnhaus Rebhang Dielsdorf
Wohnhaus Rebhang
Dielsdorf
Objekt: Trübel
Auftraggeber: Privat, Familie mit zwei Kinder
Baujahr: 2014
Fotograf: Vito Stallone
Projektbeschrieb
Gerade mal 5m x 9m verbleiben nach dem Abtragen der Grenzabstände auf einem kleinen Grundstück am Rebhang in Dielsdorf. Bei maximal 82m2 oberirdischer Wohnfläche galt diese Parzelle lange als nicht bebaubar. Das klassische Wohnhaus mit dicken Aussenwänden, konventionellen Erschliessungstreppen und Verkehrsflächen fand an diesem Ort keinen Platz.
Raum und Struktur sind eins – Das skulpturale Stahlbetontragwerk in schwarz eingefärbtem Sichtbeton ist allgegenwärtig: Wände, Decken, Böden, selbst das Bücherregal ist Teil des Tragwerks. Unterlagsböden, Trittschalldämmungen, Bodenbeläge, Gipserarbeiten, Malerarbeiten, die die Tragstruktur bedecken könnten kommen nicht vor. Das Wohnhaus ist elementar reduziert auf den nackten Betonrohbau, ergänzt durch diverse Schreinermöbel und umhüllt von einem Glasmantel.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt unterirdisch über den Carport. Man betritt das Gebäude über einen bis zu 5.44m hohen Eingangsbereich. An diesem angehängt sind ein Keller und der Haustechnikraum. Ebenfalls in den Hang hineingebaut ist ein Doppelzimmer mit Bad. Diese Räume werden durch teilweise überhohe Raumteile und ein Oberlicht mit Licht versorgt.
Dieses Doppelzimmer ist mittels einer Mittelwand gegliedert und unter der Bodenplatte mit einem Riegel verbunden, welche wie ein Anker das statische Widerlager der Hauptmittelwand bildet. Die Treppe emporsteigend erreicht man über Terrain das Beton-Bücherregal, welches der Querversteifung des Tragwerks dient. Von nun an beginnt mittels einzelner Podeste und Stufen eine fortlaufende Abfolge verschiedener Wohnlandschaften: Büro 4.6m2; Essen 10.5m2; Mehrzweckebene 7.9m2; Küche 6.7m2; Reduit 5.2m2; Leseecke und Gästebereich 4.8m2; Wohnen 15.4m2; Bad 7.5m2; Ankleide 3.8m2 und Schlafen mit Badewanne 11.4m2.
In den Fenstern sind keine statischen Abstützungen versteckt, die Fenster sind als reiner Ballast dem Tragwerk vorgehängt, wie die Trauben die am Stil hangen. Die Podeste mit den Deckenabsätzen wachsen auskragend aus der alleinig tragenden Mittelwand, wie der Stamm mit den Ästen daran. Das Untergeschoss ist das Fundament im Erdreich, wie die Verwurzelung des Rebstocks. Das Werk am Rebhang übernimmt die Logik der Weinrebe: tragende Mittelwand, Podeste und vorgehängte Fenster folgen der Struktur von Stil, Geäst und den daran hängenden Trauben
Publikationen
- Publikation Zürichsee-Zeitung 05.06.2024
- Publikation Tages Anzeiger 05.06.2024
- Publikation Der Landbote 05.06.2024
- Publikation Zürcher Unterländer 03.06.2024
- Publikation TV Beitrag, ProSieben: «Wohnträume – Die spektakulärsten Häuser der Welt» um 19:05 Galileo X-Plorer 11.06.2023
- Publikation BETONSUISSE 06/2023
- Publikation Traumhaus 05/2023
- Publikation Entre Muros Arquitectura Revista México 04/2023
- Publikation 100 Traumhäuser, Callwey Verlag 03/2021
- Publikation Blick 11/2020
- Publikation TV Beitrag, SRF1: «Ding Dong – Zeig mir dein Zuhause!» 07/2020
- Publikation TOP 100 HÄUSER, Prestel Verlag 06/2020
- Publikation Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 06/2019
- Publikation Inspiration Architektur Magazin 01/2019
- Publikation TV-Beitrag: Euromaxx, DW – Deutsche Welle 02/2018
- Publikation CUBE Magazin Zürich 10/2017
- Publikation Sonntagszeitung Immobilien Extra 10.09.2017
- Publikation Watson, 11 moderne Bauten von Schweizer Architekten, die unser Land verschönern 27.07.2017
- Publikation Inspiration Design Magazin 06/2017
- Publikation Jahrbuch Schweizer Baudokumentation 2017
- Publikation Fassade 01/2017
- Publikation Jahrbuch architektur bauen+handwerk 2017
- Publikation Das Haus 12/2016
- Publikation Tages Anzeiger 11/2016
- Publikation German-Architects 10/2016
- Publikation Metall 06/2015
- Publikation Das beste Einfamilienhaus 05/2016
- Publikation Ausgezeichnete Einfamilienhäuser DVA Verlag 03/2016
- Publikation Tages Anzeiger 01/2016
- Publikation Baurundschau 01/2016
- Publikation Ideales Heim 12/2015
- Publikation Best Architects 16
- Publikation Focus 12/2015
- Publikation Die Welt 11/2015
- Publikation Architektur & Design mit Beton Jahrbuch 2016
- Publikation md Konradin-Verlag Interior Design Architecture 11/2015
- Publikation WAN Award House of the Year 2015 10/15
- Publikation Iconic Awards 2015
- Publikation Opus C 10/2015
- Publikation materialPREIS 2015
- Publikation Magazin COVISS 10/2015
- Publikation Architecture in Switzerland 10/15
- Publikation German Design Award 2016
- Publikation IW Magazine Special Issue Compilation-Detail`16 10/2015
- Publikation Archipendium 10/2015
- Publikation Frankfurter Neue Presse 09/2015
- Publikation NZZ am Sonntag 09/2015
- Publikation Magazin Casanostra vom Hausverein Schweiz 09/2015
- Publikation Häuser des Jahres 2015 Callwey Buch 09/2015
- Publikation Der Spiegel 09/2015
- Publikation Competitionline 09/2015
- Publikation IW Magazine 09/2015
- Publikation World Architecture news: House of the Week 08/2015
- Publikation Newspaper Oriental Press Group Hong Kong 07/2015
- Publikation Vidro Impresso Brazil 07/2015
- Publikation Archiworld AW-Magazine 06/2015
- Publikation Nash Dom Magazine Russia 06/15
- Publikation Designer&Designing Magazin Shanghai 05/2015
- Publikation Invitation from Modern Decoration Home Magazine 05/2015
- Publikation Zeitschrift des Hauseigentümerverbands Ausgabe_9 05/2015
- Publikation Nuova Finestra 04/2015
- Publikation Espaces contemporains 04/2015
- Publikation MARK 04/2015
- Publikation Phaidon Atlas 04/2015
- Publikation Places 03/2015
- Publikation Raum und Wohnen 03/2015
- Publikation Architektur aktuell 03/2015
- Publikation Architektur+Technik 03/2015
- Publikation Architettura & Design 03/2015
- Publikation Opus C 02/2015
- Publikation The Design Source Magazine India 02/2015
- Publikation DBZ 02/2015
- Publikation Renovum 02/2015
- Publikation AD Architectural Digest Spain 02/2015
- Publikation Detail Daily 01/2015
- Publikation Domus 01/2015
- Publikation Experimenta Magazine 01/2015
- Publikation デザイン中毒者 01/2015
- Publikation 室內設計 A+Design 01/2015
- Publikation Living אתר עיצוב הבית
- Publikation 51 Arch 我爱建筑 01/2015
- Publikation Рублёвский 01/2015
- Publikation Referenzbauten 01/2015
- Publikation Decor עיצוב דקור
- Publikation Schweizer Baudokumentation 01/2015
- Publikation Der Landbote 01/2015
- Publikation Zürcher Unterländer 01/2015
- Publikation Tages Anzeiger 01/2015
- Publikation Aargauer Zeitung 01/2015
- Publikation Limmattaler Zeitung 01/2015
- Publikation Basellandschaftliche Zeitung 01/2015
- Publikation Solothurner Zeitung 01/2015
- Publikation Grenchner Tagblatt 01/2015
- Publikation AZ Nordwestweiz 01/2015
- Publikation Berner Zeitung 01/2015
- Publikation 20 Minuten 01/2015
- Publikation Berliner-Zeitung 12/2015
- Publikation Frankfurter Rundschau 12/2015
- Publikation Westdeutsche Zeitung 12/2015
- Publikation Weser-Kurier Tageszeitung 11/2015
- Publikation Schweriner Volkszeitung 11/2015
- Publikation Hamburger Abendblatt 12/2015
- Publikation Süddeutsche Zeitung 12/2015
- Publikation Leipziger Volkszeitung 12/2015
- Publikation Esslinger Zeitung 12/2015
- Publikation Wilhelmshavener Zeitung 12/2015
- Publikation FreiePresse 12/2015
- Publikation Neue Presse 12/2015
- Publikation der Westen 12/2015
- Publikation Goettinger Tageblatt 12/2015
- Publikation Rhein Zeitung 12/2015
- Publikation Kölnische Rundschau 12/2015
- Publikation Peiner Allgemeine Zeitung 12/2015
- Publikation Schaumburger Nachrichten 12/2015
- Publikation Hannoversche Allgemeine 12/2015
- Publikation Ruhr Nachrichten 12/2015
- Publikation Märkische Allgemeine 12/2015
- Publikation Oberhessische Zeitung 12/2015
- Publikation Ludwigsburger Kreiszeitung 11/2015
- Publikation Aachener-Zeitung 10/2015
- Publikation Sächsische Zeitung 10/2015
- Publikation Rhein-Neckar-Zeitung 10/2015
- Publikation Trend Hunter Art&Desingn 01/2015
- Publikation A As Architecture 01/2015
- Publikation Сочный фиолет 12/2014
- Publikation ambientdizajn Ko običajno ni mogoče 12/2014
- Publikation Archdaily 12/2014
- Publikation Archilovers 12/2014
- Publikation US Interior Design Ideas 12/2014
- Publikation Best of Interiors 12/2014
- Publikation Stylondo einfach anders leben 12/2014
- Publikation Design News From All Over The World 12/2014
- Publikation Europaconcorsi 12/2014
- Publikation competitionline 12/2014
- Publikation Baunetz 12/2014
Auszeichnungen / Awards
- WAN Award House of the Year 2015, the six best in the world 2015
- Häuser Award 2016, Die Besten der Besten in Europa – Auszeichnung
- Best Architects 16 Award
- Iconic Awards 2015, Winner
- German Design Award 2016 Nominee
- Das beste Einfamilienhaus 2016, Nomination
- Material PREIS 2015, Nominee
- Häuser des Jahres 2015, Deutsches Architekturmuseum und Callwey Verlag, Auszeichnung
2014 | Kindergarten Weiach
Kindergarten
Weiach
Objekt: Erlebnisreich, flauschig, farbenfroh, anregend
Auftraggeber: Schule Weiach
Baujahr: 2014
Fotograf: Sabrina Scheja
Projektbeschrieb
Verschiedene betriebliche und wirtschaftliche Überlegungen haben dazu geführt, auf der Nordseite neben der bestehenden Primarschule Weiach einen neuen Kindergarten zu bauen. Der Neubau wurde als vorfabrizierter Holzelementbau realisiert.
Eine kindgerechte, weiche Fassade aus Kunstrasenteppich fügt sich mit den Farbtönen Strohgold, Rotkraut und Olivgrün natürlich in die ländliche Dorfkernzone ein und animiert zum spielerischen Dialog.
In einer fliessenden Abfolge durch verschiedene Baukörper reihen sich die Räume um ein zentrales Atrium: Eingang – Garderobe – Kindergartenraum – Spielecke – Material – und Gruppenraum. Die Raumabfolge steigt über kurze Treppenläufe sanft an und endet beim obersten Gruppenraum, der zugleich den darunter liegenden Eingangsbereich überdeckt. Eine Treppe führt zurück zum Entrée und schliesst so den Rundlauf.
Der neuartige, freie Rundlauf mit vielfältigen Ein- und Durchblicken macht den Kindergarten zu einem unverwechselbaren Erlebnis.
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant und realisiert. Boris Egli war durch alle Leistungsphasen hauptverantwortlich für die Architektur, als L3P-Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
Publikationen
- Publikation Raumdramaturgie Birkhäuser Verlag 12/2017
- Publikation Tages Anzeiger 10/2017
- Publikation Architecture Highlights Vol. 8 Shanglin Edition 01/2016
- Publikation Iconics Award 2015
- Publikation materialPREIS 2015
- Publikation Applica 10/2015
- Publikation Atlas of European Architecture 06/2015
- Publikation coco id+c 06/2015
- Publikation Armstrong Magazin 01/2015
- Publikation Modulor 02/2014
- Publikation 关于 IDchina 08/2014
- Publikation Malerblatt 12/2014
- Publikation Archipendium 12/2014
- Publikation Architektur+Technik 09/2014
- Publikation Zürcher Unterländer 09/2014
- Publikation Holzbau 09/2014
- Publikation Domus 09/2014
- Publikation Archdaily 09/2014
- Publikation 5osA: 오사 09/2014
- Publikation Hochparterre 08/2014
- Publikation Baunetz 08/2014
- Publikation 将以下内容授权 gooood 发行。08/2014
- Publikation architektourist 07/2014
- Publikation Detail Daily 07/2014
Auszeichnungen / Awards
- Architektur-Preis: Iconic Awards 2015 – Winner
- Architektur-Preis: materialPREIS 2015 Nominee
- Architektur-Preis: German Design Award 2016 Nominee
2014 | Fassadensanierung Bachenbülach
Fassadensanierung Siedlung Bächliwis
Bachenbülach
Objekt: Kletterpflanze, 5.Bauetappen 2011 bis 2014
Auftraggeber: Baugenossenschaft Silu Bachenbülach
1.Rang Wettbewerb 2010
Baujahr: 2014
Fotograf: Sabrina Scheja
Projektbeschrieb
Über einen Zeitraum von drei Jahren sanierte die Baugenossenschaft SILU ihre Siedlung aus den 60er Jahren im zürcherischen Bachenbülach. Neben der energetischen Sanierung der 18 Häuser mit insgesamt 213 Wohnungen wird die Wohnqualität vor allem durch grosszügige Balkone aufgewertet. Die Gebäude sind neu in ein halbtransparentes, leicht glänzendes Kleid aus Jadegrünen glasfaserverstärkten Fiberglas-Platten eingehüllt.
Am augenfälligsten sind jedoch die neuen Balkone. Deren mäandrierende Tragstruktur aus hellem Sichtbeton windet sich einer Kletterpflanze gleich an den Gebäude-Kuben entlang in die Höhe und findet erst über dem Dach ein Ende – einseitig und senkrecht in die Luft kletternd. Und auch sonst sorgen sie für eine Auflockerung der statischen Baukörper.
Publikationen
- Publikation db Metamorphose 07/2015
- Publikation Iconic Awards 2015
- Publikation Referenzbauten 11/2014
- Publikation Gebäudehülle Schweiz 03/2013
- Publikation wohnen Magazin genossenschaftlichen Wohnungsbau 12/2012
- Publikation Architektur+Technik 10/2012
So sind die Stirnelemente jeweils unterschiedlich breit, wodurch die Balkone alle verschieden proportioniert und gleichzeitig auch geschossweise gegeneinander leicht verschoben sind. Dies führt zu einem spannenden Raumgebilde mit differenzierten Licht- und Schattenspielen. Komplettiert wird das Bild durch farbige Markisen und gelochte, gefaltete Aluminiumbänder als Balkonbrüstungen, die einen guten Kompromiss zwischen Sichtschutz, Transparenz und Architektur bilden.
Es entsteht ein lebendiges Spiel, dass der gesamten Siedlung ein leichtes, frisches Äusseres mit hohem Wiedererkennungswert verleiht, welches nur in Ortbeton möglich war.
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant und realisiert. Boris Egli war durch die Leistungsphasen 2-4 hauptverantwortlich für die Architektur, als L3P-Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
Auszeichnungen / Awards
- Iconic Awards 2015 – Winner
- German Design Award 2016 Nominee
2014 | Umbau Primarschulhaus Weiach
Umbau Sanierung Primarschulhaus
Weiach
Objekt: Neue Hülle, bewahrter Kern
Auftraggeber: Schule Weiach
Baujahr: 2014
Fotograf: Sabrina Scheja
Projektbeschrieb
Das Primarschulhaus Weiach aus dem Jahre 1974 überrascht durch die gezielt gesetzte Spannung zwischen Innen und Aussen.
Äusserlich tritt das Schulhaus als zeitgemässer Neubau in Erscheinung. Die halbtransparente Verkleidung aus dunkelrotem, perforiertem Wellblech umhüllt das Gebäude und zeichnet so einen klaren und plastischen Baukörper. Die Farbigkeit und Volumetrie schafft dabei einen selbstverständlichen Bezug zum angrenzenden Dorfkern. Um den erheblichen Energiebedarf zu reduzieren musste die gesamte Gebäudehülle energetisch saniert werden: einfach verglaste Metallfenster wurden ersetzt, Wand- und Dachflächen abgedichtet, gedämmt und verkleidet. Das neue Kleid verleiht dem Schulhaus bewusst eine zeitgemässe Identität.
Gebäudeinneren wurde hingegen ein gegensätzliches Ziel verfolgt. Hier galt es, die Qualität und der ursprüngliche Charakter zu erhalten. Mit seinen Wänden in Sichtmauerwerk, Terrazzoböden und Holztäferdecken gilt das Primarschulhaus als typischer Zeitzeuge der 70er Jahre. Raumwirkung, Materialisierung und Lichtführung überzeugen noch heute. Vor diesem Hintergrund wurden die erforderlichen Baumassnahmen mit Respekt gegenüber dem Bestand umgesetzt. Der wohnliche Charakter wurde gezielt bewahrt.
Das Primarschulhaus Weiach Interpretiert auf innovative Weise das Haus in Haus Prinzip: die zeitlose Qualität der 70er Jahre im Gebäudeinneren trifft spannungsvoll auf eine zeitgemässe Gebäudehülle.
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant und realisiert. Boris Egli war durch alle Leistungsphasen hauptverantwortlich für die Architektur, als L3P-Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
Publikationen
- Publikation Jahrbuch architektur bauen+handwerk 2017
- Publikation DBZ 02/15
2014 | Gemeindehaus Glattfelden
Neubau Gemeindehaus
Glattfelden
Auftraggeber: Gemeinde Glattfelden
2014 Wettbewerb
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant. Boris Egli hat hauptverantwortlich für die Architektur das Projekt bei L3P geplant, als Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
2013 | Erweiterung Primarschule Boppelsen
Erweiterung Primarschule
Boppelsen
Auftraggeber: Primarschule Boppelsen
Wettbewerb 2013
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant. Boris Egli hat hauptverantwortlich für die Architektur das Projekt bei L3P geplant, als Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
2012 | 2-Familienhaus Ennetbaden
2-Familienhaus
Ennetbaden
Objekt: aussen vereint – innen entzweit, Minergie
Auftraggeber: Privat, 2 Familien
Baujahr: 2012
Fotograf: Sabrina Scheja
Projektbeschrieb
Das Doppelhaus mit unkonventioneller Raumstruktur steht auf dem Grundriss eines Parallelogramms. Der verzerrte Quader ist zugleich an mehreren signifikanten Stellen beschnitten. Das verbleibende Raumvolumen ist in Putzflächen von unterschiedlicher Farbe und Struktur gehüllt. Kastenförmig oder flächenbündig ausgeführte Fenster verleihen dem Gebäude einen verspielten Charakter.
Vier markante Einschnitte in den Baukörper bestimmen das Äussere der Kubatur. Sie sind den Wünschen der beiden Bauherren geschuldet: Während im Norden des Erdgeschosses eine Zufahrt zum Gebäude möglich sein sollte, erlaubt ein Durchbruch zwischen den beiden Einheiten den direkten Zugang zum gemeinsamen Garten. Innen wurden zwei grundverschiedene Konzepte umgesetzt; bei beiden spielt jedoch die Erschliessung eine zentrale Rolle.
Publikationen
- Publikation Architecture Highlights Vol. 8 Shanglin Edition 01/2016
- Publikation Thomas Drexel , aktuelle TOP 100 HÄUSER, DVA 12/2015
- Publikation Iconic Awards 2015
- Publikation Bauhandwerk 08/2015
- Publikation md Interior Design Architecture 05/2015
- Publikation Raum und Wohnen 08/2014
- Publikation Архиновости 10/2013
- Publikation Arc 05/2013
- Publikation Baunetz Wissen 03/2013
- Publikation Renovum 02/2013
- Publikation Architektur+Technik 02/2013
- Publikation DBZ 02/2013
- Publikation a+a Magazine 02/2013
- Publikation Baunetz Wissen 02/2013
- Publikation Archdaly 11/2012
- Publikation Частная архитектура 11/2012
- Publikation 关于 31STAR 11/2012
- Publikation +MOOD 11/2012
- Publikation Archello 11/2012
- Publikation건축,인테리어 11/2012
- Publikation Competitionline 10/2012
- Publikation architektourist 10/2012
- Publikation Baunetz 10/2012
Während sich die Treppe der talseitigen Einheit entlang der geknickten Wohnungstrennwand über drei Stockwerke nach oben schlängelt, gruppieren sich sämtliche Räume der viergeschossigen Hangwohnung um einen innen liegenden Treppenkern. Dessen Läufe sind dabei so übereinander angeordnet, dass Laufrichtung und Einstiegsseite etagenweise wechseln. Ein kleiner Eingangsbereich mit Garderobe im Erdgeschoss dient als Aufgang zu den darüber liegenden Schlafräumen und Bädern; im Attikageschoss ist ein offener Wohn-, Ess- und Kochbereich untergebracht. Die Gemeinschaftsräume der Talwohnung erstrecken sich über zwei Etagen; die Individualräume und Nasszellen befinden sich im Unter- und Obergeschoss.
Dieses Doppelhaus hat es im wahrsten Sinn des Wortes in sich: aussen vereint – innen entzweit.
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant und realisiert. Boris Egli war durch alle Leistungsphasen hauptverantwortlich für die Architektur, als L3P-Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
Auszeichnungen / Awards
- Iconic Awards 2015 – Winner
- German Design Award 2016 Nominee
- Velux Flachdach-Projekt Award 2012
- Swiss Kitchen Award – die 10 schönsten Küchen der Schweiz 2013
2012 | Swissbau Messestand Basel
Swissbau Messestand
Basel
Objekt: Weg ist Raum
Auftraggeber: Gasser Fassadentechnik
Baujahr: 2012
Fotograf: Sabrina Scheja
Projektbeschrieb
Der Messestand für die Swissbau 2012 der Firma Gasser Fassadentechnik repräsentiert verschiedene Fassadenmaterialien: Faserbeton, NBK Keramik, Textil Stamisol, GFK Glasfaserkunststoff, Naturstein und Glas.
Die geschlossenen Aussenwände nehmen das Raster der benachbarten Messestände auf und bieten nur durch zwei Öffnungen einen Blick ins Innere. Die geschlossene und zugleich spannungsvolle Aussenwirkung zieht so die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Für diese äussere Hülle wurde die Faserbeton-Plattenrückseite in eine Spezialplatte nach Angaben der Architekten von der Firma Rieder hergestellt. Nach anfänglichen Realisierungswiederständen gefiel dem Lieferanten das Endergebnis jedoch so gut, dass er daraufhin mit „sculptural fiberC“ eine neue Abteilung gründete.
Der Besucher betritt den Stand nur über eine kleine Öffnung in einen tunnelartigen, polygonalen Raum. Im Zentrum wird das Licht über zwei Oberlichter in die Tiefe geführt. Die Wände sind hier mit weissen Faserbetonplatten verkleidet.
Der zentrale Raum ist Ausgangspunkt einer spannenden Reise durch ein räumliches Kontinuum. In fliessenden Raumabfolgen – auf und ab, nach links und nach rechts – erschliessen sich dem Besucher immer wieder neue Fassadenwelten. Der Weg ist der Raum!
Auf grossen Flächen wurden hier die Fassadenmaterialien gezeigt. Mit diesem speziellen Konzept konnten rund 500m2 Wandflächen generiert werden – in einer Messestandzone in der nur 1 Geschoss und max. 4m Höhe erlaubt sind. In jedem Raumteil wurden ergänzend zu dem Fassadenmaterial an der gegenüberliegenden Wand Referenzbauten und Materialinformationen gezeigt. Unter den Treppen befinden sich Lager und Stauräume.
Das Konzept der Architekten hielt was es versprochen hatte. Die Aufmerksamkeit und Neugier der Besucher war gross.
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant und realisiert. Boris Egli war durch alle Leistungsphasen hauptverantwortlich für die Architektur, als L3P-Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.
Publikationen
- Publikation Architektur & Design mit Beton Jahrbuch 2013
- Publikation Media Collective 04/2013
- Publikation designboom 03/2013
- Publikation world-architects 02/2013
- Publikation Referenzbauten 10/2012
- Publikation Architektur Exklusiv Lifestyle 09/2012
- Publikation OpusC 02/2012
- Publikation Die Fassade 02/2012
- Publikation Bi BauMagazin 02/2012
- Publikation Architektur+Technik 02/2012
- Publikation Rieder 02/2012
2011 | MFH Zürich-Altstetten
MFH Glättlistrasse
Zürich-Altstetten
Objekt: Minergie 16 Mietwohnungen
Auftraggeber: Baugenossenschaft Halde Zürich
Baujahr: 2011
Fotograf: Sabrina Scheja
Projektbeschrieb
Die Siedlung Glättlistraße, im Zürcher Stadtteil Altstetten gelegen, ist eine typische Vorstadtsiedlung der 1950er Jahre. Die Bauaufgabe bestand darin, an der Stelle von vier Reihenhäusern sowie eines nicht mehr benötigten Kindergartens ein Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 16 Mietwohnungen zu realisieren.
Der neue, polygonale Baukörper schließt die Siedlung Glättlistraße städtebaulich zu der benachbarten, kleinteiligeren Bebauung ab. Wichtig war durch die Wahl der Farbgestaltung und des Verputzes, den Baukörper in die grüne Umgebung einzubinden, gleichzeitig aber auch eine starke, eigene Identität zu verleihen.
Publikationen
- Publikation House Tour Views of the Unfurnished Interior 06/2018
- Publikation Biennale di Venezia 2018 – Svizzera 240
- Publikation Architecture Highlights Vol. 8 Shanglin Edition 01/2016
- Publikation Best Architects 13
- Publikation Archdaly 12/2012
- Publikation best of wohnen-housing, Edition Detail 2012
- Publikation +MOOD 11/2012
- Publikation Archello 09/2012
- Publikation architektourist 03/2012
- Publikation Architektur+Technik 02/2012
- Publikation db deutsche bauzeitung 11/2011
- Publikation Detail 11/2011
- Publikation Wohnen 09/2011
- Publikation Baunetz 08/2011
- Publikation Wohnen 05/2011
Das Polygonale zieht sich bis in die Wohnungsgrundrisse, mit der die Baugenossenschaft Halde im Bezug auf Wohnform und Gestaltung neue Wege beschreitet. Mäandriert formt sich weiträumig der Bereich Küche/Essen zum Wohnen hin, ohne eigentliche Verkehrsflächen wirken die Wohnungen mit den riesigen Fensteröffnungen lichtdurchflutet und grosszügig. Aufwendige Fensterlösungen ergeben von aussen den Bezug zur best. Umgebung und auf der Innenseite eine fantastische Optik kombiniert mit praktischem Nutzen.
Dieses Projekt wurde durch die Firma L3P Architekten geplant und realisiert. Boris Egli war durch die Leistungsphasen 2-4 hauptverantwortlich für die Architektur, als L3P-Firmenteilhaber + Mitglied der Geschäftsleitung, bevor er die Firma BE Architektur gegründet hat.



















































































































































































































































































































































































































